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Psychology

University, School

Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg - MLU

Grade, Teacher, Year

n.b. 2014

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Text by Ines R. ©
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The impact of teachers’ expectations on students’ educational opportunities in the life course: An empirical test of a subjective expected utility explanation“

Dominic Becker (2013)


Teil 1.) Ziel der Arbeit


  • man untersucht den Einfluss der Lehrererwartungen auf die Bildungschancen der Schüler, bezogen auf deren bisherigen schulischen Lebenslauf (Abschluss)

  • im Vordergrund steht hierbei, der„Pygmailon“ - Effekt (= der Effekt, der sich selbst erfüllenden Prophezeiung), den man versucht in den allgemeinen subjektiven Erwartungsrahmen über Ungleichheit und Bildungschancen zu integrieren


Teil 2.) Theorie der Arbeit


  • Grundidee des "Pygmalion" ( Rosenthal und Jacobson, 1968; Jussim und Harber, 2005)

    • Pygmailon-Effekt

der amerikanische Psychologe R.

Rosenthal beobachtete 1960er-Jahren, dass der Mensch dazu neigen, den an sich selbst gestellten Erwartungen gerecht zu werden, wenn er so behandelt wird, als sei er fähig dazu, erfolgreich zu sein → sich selbst bewahrheitende Prophezeiung → durch verschiedene wissenschaftliche Test wurde schon bewiesen, dass die Erwartungen, die die Menschen zeigen, signifikante Auswirkungen auf ihre künftigen Leistungen haben

    • bei einer negativen selbsterfüllenden Erwartung spricht man von einem „Golem-Effekt“

  • subjektiver Erwartungsrahmen zur Feststellung über die Ungleichheit der Bildungschancen ( Breen und Goldthorpe, 1997; Esser, 1999) → IEO – Modell = Inequality of Educational.

    Opportunitydie Erhebung wird mittels eines formalen Modells, welches die Auswirkungen der sich selbst erfüllenden Prophezeiung über Bildungsgänge angeben soll, entwickelt



IEO – Modell → Ungleichheit der Bildungschancen

  • abhängig von primären und sekundären Effekten der sozialen Ungleichheit (primäre Effekte = Zusammenhang zwischen der sozialen Herkunft und der akademischen Fähigkeit des Schülers; sekundäre Effekte = Bedingungen der schulischen Struktur und Bildungsmotivation des Schülers und dessen Familie)

  • die primären Effekte sind abhängig von den sekundären Effekten → Kinder der sogenannten „Arbeiterklassen“ haben oftmals geringere Bildungsmotivation und somit schlechtere Schulleistungen

  • Kinder aus Familien, mit einem höheren Bildungsstand, werden eher ermutigt, den gleichen Weg zu gehen → Kinder aus niedrigeren Bildungsklassen werden nicht gezielt gefördert und angetrieben, sondern sollen möglichst für eine Stabilität in der Familie sorgen (Möglichkeiten der Kostenübernahme sind meist auch gar nicht gegeben)

  • genaue Analysen des Breen-Goldthorpe Modells

    • unterteilen in Service Klasse (S), Arbeiterklasse (W) und Unterklasse (U)

    1. Annahme = alle Kinder der verschiedenen Klassen haben die gleichen Fähigkeiten, jedoch differenzierte Finanzierungsmöglichkeit

    Kinder aus der W-Klasse sind eher bestrebt, einen höheren Bildungsweg einzuschlagen

    2. Annahme = Abhängigkeit der Fähigkeiten der Schüler beeinflusst durch die Erwartungshaltung bezüglich des Erfolgs (primäre Effekte werden mit eingeschlossen)

    Kinder aus der S-Klasse werden in der Erwartung ihrer Fähigkeiten unterstützt und weisen einen positiveren Einfluss auf deren subjektive Wahrscheinlichkeitseinschätzung bezüglich deren Erfolgserwartung auf, als die der W-Klasse

    3. Annahme = Abhängig von den Ressourcen → S-Klassen können ihren Kindern mehr ermöglichen, dennoch versuchen alle Klassen ihre Kinder in der weiteren Bildung zu fördern



    Erweiterung des IEO-Modells durch Essers SEU-Modell

  • Beeinflussung durch die Entscheidung der Eltern, welche Bildungsform ihr Kinder nach der Grundschulzeit besucht (Gymnasium, Haupt- oder Realschule)



    Hypothese

    Die Erwartungen der Lehrer, haben unterschiedliche Effekte auf den Bildungserfolg der Schüler!

    abhängig von den sekundären Effekten → SEU – Modell = nicht alle Kinder haben die Möglichkeit einen Hochschulabschluss zu erreichen, um dann später an die Universität zu gehen



    Teil 3.) Methoden der Arbeit


    • Datenanalyse, basierend auf dem „Kölner-Gymnasium-Panel“ → Längsschnittstudie

    • Befragung mittels Fragebögen

    • Befragung von 3240 15 jährigen ehemaligen Schüler/innen eines Gymnasiums, ihren Eltern und den Lehren im Jahre 1969/70 → in drei Wiederbefragungen (1985,1996/97,2010) wurden die Lebensläufe und spezifischen Einstellungen der ehemaligen Schüler/innen erhoben

    - Schüler = Leistung, Interessen, schulische Ziele, soziale Herkunft, Beziehung zu den Eltern, IQ-Test

    - Eltern = soziale Herkunft, Erziehungsstil, Wunsch für die Zukunftsvorstellung ihrer Kinder

    - Lehrer = bewertende und pädagogische Themen


    • abhängige Variablen

    - wird das Abitur abgeschlossen, oder nicht

    - haben die Schüler/innen nach dem Abitur das Studium begonnen

    ! Fehlerquellen = mögliche spätere Abschlüsse (sowohl Abitur, als auch universitäre Abschlüsse) werden nicht mit einbezogen!


    • unabhängige Variablen

    - Stellenwert des Abiturs (aus der Sicht der Schüler/innen) = notwendig, nützlich aber nicht notwendig, nicht nützlich

    - Enttäuschung der Eltern, sofern ihr Kind das Abitur nicht schafft = wenig, ein bisschen, sehr enttäuscht, das wäre das schlimmste

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