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Humboldt-Universität zu Berlin

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2012, Marion Detjen

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Referat zum Thema Die Mauer in der konservativen Zeitgeschichtsschreibung der 1980er Jahre


Intro


Die Mauer im Werk von Peter Joachim Lapp.

Ich werde jetzt versuchen, sein Leben und Werke vorzustellen.


Biographie


  • Bevor ich mich seinem Werk zuwende, möchte ich eine kurze biographische Einleitung geben, den gerade bei Lapp finde ich, dass diesem Kontekt eine interessante Licht auf seinem zeithistorischen Werke wirft.

  • r wurde zwar 1941 West Preussen geboren, aber sein Lebenslauf unterscheidet sich von dem der meisten ‘Westdeutsche’ Historiker zu diesem Zeit indem er persönliche Erfahrungen mit der DDR gemacht hat.

    Als er 17 Jahre alt war, ging er nach Thüringen im Osten, um da bei seinen Grosseltern zu wohnen.

  • Ein Jahr später wurde er verhaften aus politischen Gründen, und er sass 4 Jahre im Knast in Sachsen, bevor er von der BRD freigekauft wurde.

    Dann fing er einen neuen Leben in Westen an.

  • r studierte politische Wissenschaft, offentliches Recht und Soziologie an der Uni von Hamburg, und promoviert mit einer Arbeit über die Volkskammer der DDR, was er zusammen mit Winifried Staffani und Hans-Peter Schwarz geschrieben hat.

    Schwarz ist natürlich der andere konservative Historiker deren Text auf dem Seminarplan steht.

  • Wichtig ist zu bemerken, dass er keine reine akademische Karriere hatte. 1977 begam er einer Stelle bei der Deutschlandfunk – und seine Werke zur DDR sind auf für ein breites Publikum geschrieben.

  • Gleichzeitig war er im Feld Deutschlandforschung tätig.

  • Er war Gründungsmitglied der ‘Gesellschaft für Deutschlandforschung’.

    Diese Forschungsgruppe wurde 1978 gegruntet, und hatte eine durchaus konservative Orientierung.

  • Lapp sah die Teilungs Deutschlands sehr kritisch gegenüber, und befürwortete eine Friedenvertrag und Wiedervereinigung Deutschlands.

  • Er war auch Mitgleid der Verinigung der Opfer des Stalinismus.

     Die wesentliche Punkte hier, sowie ich ihnen sehe, sind seine Erfahrungen mit der DDR, seine Erlebnisse von politische Verfolgung und selbstbild als Opfer von der Regime, seine ‘Rettung’ durch der BRD als er 1964 freigekauft wurde, und die Auswirungen der Teilung auf seinen Familienleben (seine Grosseltern blieben, so nehme ich an, im Osten).

    Werke


    Jetzt werde ich kurz seine Werke zur DDR vorstellen.


    Er war eigentlich kein Historiker sonder Politologe.

  • Dementsprechend widmetete er sich hauptsachlich der politischen Strukturen der DDR und seiner Institutionen.


    Vor der Wende:


    1972 Der Staatsrat im politischen System der DDR

    1975 Die Volkskammer der DDR

    1982 Der Ministerrat der DDR

    1982 Wahlen in der DDR

    1985 Die Volksmarine der DDR

    1987 Frontdienst im Frieden – Die Grenztruppen der DDR

    1988 Traditionspflege in der DDR – etwas soziologes

    1988 Die ‚befreundeten Parteien’ der SED.

    DDR-Blockparteien heute – ein überblickdarstellung zu Geschichte, Organisationsbau und den zugedachten Aufgaben der Blockpartei


    Nach der Wende schrieb er weiter zur DDR, aber jetzt als Historiker.


    Besonders erwähnenswert sind


    1999 Gefechtsdienst im Frieden.

    Das Grenzregime der DDR 1945-1990.


    2000 Ulbrichts Helfer.

    Wehrmachtsoffiziere im Dienste der DDR, Bernard & Graefe, Bonn 2000, - also Totalitarianismus theory


    2003 General bei Hitler und Ulbricht.

    Vincenz Müller – Eine deutsche Karriere, - again totalitarianismus theory


    2011 Die Grenze.

    Ein deutsches Bauwerk


    Histiographische Orientierung


    Wie sind diese Werke also generell zu beurteilen, und wie, insbesondere, geht er mit dem Mauern um?


    Ich habe mich vor allem mit 2 seiner Veröffentlichungen beschäftigt…und habe mir auch als Vergleich seine 1999 Werk, angeschaut.


    • Man kann seine Werk als Gegenpol zu den damals herrschenden Hauptströmung einer ‘systemimmanenten’ oder ‘Kritisch-imanemten’ DDR-Forschung.

    • Als kurze Erinnerung, war diese Forschungsrichtung (also die kritisch-immanenten Forshung) von der Idee geprägt, die Realität der Zweistaatlichkeit zu akzeptien, statt Gedanken der nationalen Einheit zu hegen.

      Für diese Forscher, galt die DDR als mögliche Form deutscher Gesellschaftsentwicklung, und sie strebten nach einer wertneutrale Betrachtungsweise.

  • Im gegensatz dazu, die Werke von Peter Lapp, und auch von der Gesellschaft er DL Forschung insgesamt, betonen wieder eine Interpretation von der DDR als Totalitäre Staat, ein illegitimes Produkt der Nachkriegszeit und Art Fremdherrschaft.

  • Sein Werke sind ganz stark normativ, und üben offene, nicht nur implizite, Kritik an der DDR

  • Seine Darstellung der Mauer ist mit seine allgemeine Beurteilungen der DDR eng verunden –> die DDRs Mangel an Akzeptanz in der Bewölkerung erforterte die Konstruktion der Mauer als einzige Uberlebungschance der Regierung, die Brutalität deren Bewachung unterstreicht das, und deutet auf die grundlegende Charakter des Staates hin.

  • Er unterstreicht die Rolle der Sowjetunion dabei, um seine Interpretation der DDR als reine Fremdherrschaft zu belegen.

    Dazu behauptet er, dass die Mauer und der Grenztruppen wenig akzeptanz in der Bewölkerung befand, Sogar die Grenzsoldaten selbst, seiner Meinung nach, nicht überzeugt waren.

  • Das sind also seine Haupt Interpretation.

    Jetzt wurde ich ein bisschen mehr in Detail gehen, wie er diese Argumentation führt, explizit und implizit,

  • Was ich am interessantsten an seiner Erklärung der Konstruktion der Mauer selbst, ist dass er recht wenig Gewicht auf den 13 August 1961 legt. Im Vergleich zu Historiker, die die Ereignisse und diplomatische Taktierung und Manövierungen analysieren, und sie für das Zusammenspiel der verschiede Persönlichkeiten interessieren, spielen für Lapp solche Zufälligkeiten keine Rolle.

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