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Max-Planck-Gymnasium Karlsruhe

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Hochmittelalter – Pilger und Städte

Zentrales Wissen über das Hochmittelalter:
Als Hochmittelalter bezeichnet man die Zeit zwischen dem 11. Jahrhundert bis zur Mitte vom 13. Jahrhundert (1050 bis 1250).

Es war eine Zeit, in der die Kirche und die Bibel das Denken und das Weltbild sehr prägten. Die Kirche stand hierbei ganz oben und hatte nur ein Oberhaupt, den Papst. Jedoch fand nicht nur hier der Wandel statt, sondern in fast allen Lebensbereichen. Jedoch führte die Religion zu vielen Konfrontationen zwischen geistlichen und weltlichen Meinungen, die dann auf den Investiturstreit hinausliefen.

Ein weiterer kultureller Wandel war, dass das Schreiben und Lesen erstmalig nicht nur für den Klerus bestimmt war, sondern auch für den Adel. Das Handwerk und der Handel erfuhren ebenfalls einen Aufschwung im Hochmittelalter.
(Der Text „Zentrales Wissen über das Hochmittelalter“ stammt von Nico, Max, Clara und mir)

Pilger stammt aus dem lateinischen peregrinus/ peregrinar, bedeutet so viel wie „in der Fremde sein“.

Es gab viele Gründe fürs Pilgern wie zum Beispiel Wallfahrt (eine traditionelle Reise, die einen religiösen Hintergrund hat), Buße, Erfüllung eines Gelübdes, Hoffnung auf Gebetserhörung (bei einem bestimmten Anliegen) oder eine religiöse Vertiefung. Das Ziel der Pilger hierbei lag bei einem religiösen Ort, wie zum Beispiel einer Wallfahrtskirche, einem Tempel, einem Baumheiligtum, oder dem Grab eines Märtyrers.

Warum wurden so viele Städte gegründet?
Es gab einen großen Bevölkerungswachstum.

Da das Klima wärmer und angenehmer wurde, überlebten mehr Kinder. Durch den Bevölkerungswachstum verbesserte sich die Landwirtschaft, Folgen davon waren eine bessere Ernährung und mehr Einnahmen (durch Steuern) für die Stadtherren. Durch die Einnahmen konnten die Stadtherren den Handel fördern, indem sie nach Händlern verlangten.
Hierbei war eine Lage am Wasser sehr wichtig, denn es war damals eine wichtige Handelsroute (siehe Hanse & Handelsgesellschaften) sowie Wasserquelle.

Generell wurden Städte nur dort erbaut wo es auch einen Vorteil für sie gab.
Die Gründung der Städte war ebenfalls ein wichtiges Instrument für den Ausbau und die Behauptung von Macht und Reichtum von Adel und Großgrundbesitzern.
4000 Städte wurden gegründet, jedoch waren nur ca. 50 davon Großstädte (mehr als 5000 Einwohner nach der damaligen Definition.

Wie wurden die Städte verwaltet?
Der Stadtherr verwaltete die Städte.

Sobald ein Landherr auf seinem Land eine Stadt baut wird er automatisch so zum Stadtherren. Er konnte Zolle auf Einfuhren verhängen und Marktgebühren von den Händlern verlangen. Unter dem Stadtherren stehen Burggrafen, Vögte und weitere Beamte. Es gab ebenfalls die Kommune (auch Stadtgemeinde genannt). Diese hatte einen Vertrag mit dem Stadtherren und bekam so immer mehr von dessen Rechten.
Jedoch gab es aber auch königliche Städte (, die später Reichsstädte genannt wurden) die vom zugehörigen Kaiser oder auch König verwaltet wurden.
Es konnte aber auch sein, dass der Dorfbischof eine Stadt gründete.

Somit verwaltete er dann diese.


Literaturangaben:
Sekundärliteratur:
Erbstößer, Martin, Werner, Ernst, Kleriker; Mönche; Ketzer, Berlin 1992
Matheus, Micheal, Pilger und Wallfahrtsstätten in Mittelalter und Neuzeit, Stuttgart 1999
Rauschnick, Gottfried Peter, Das Bürgerthum und Städtewesen der Deutschen im Mittelalter, Dresden 1829
Rösener, Werner, Grundherrschaft und bäuerliche Gesellschaft im Hochmittelalter, Göttingen 1995

Internetquellen:
07.11.2013
08.11.2013

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